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Consejos e información para cuidar a tu perro o gato

Magen-Darm-Erkrankungen

Wie können wir auf natürliche Weise helfen?

 

Im Laufe des Lebens unserer Hunde oder Katzen ist es normal, dass wir mit Magen-Darm-Problemen wie Erbrechen, Durchfall, Verstopfung oder anderen Verdauungsbeschwerden konfrontiert werden. Von Zeit zu Zeit können diese normal sein, da der Körper Mechanismen wie Erbrechen oder Durchfall nutzt, um schädliche Substanzen auszuscheiden.

In diesem Blog möchte ich dir ein paar Tipps und natürliche Heilmittel vorstellen, die deinem Hund oder deiner Katze bei Magen-Darm-Problemen helfen können. Es ist aber wichtig zu wissen, wie man in jedem Fall richtig reagiert und wann man zum Tierarzt gehen sollte, vor allem wenn zusätzliche Symptome wie Fieber, Antriebslosigkeit oder starke Schmerzen auftreten. Dein Haustier und seine Gesundheit sollten immer an erster Stelle stehen.

 

Durchfall

 

Durchfall kann in vielen Formen auftreten: weicherer Kot als gewöhnlich oder vollständig flüssig. Die häufigsten Ursachen sind unter anderem Infektionen durch Bakterien, Viren, Parasiten, verdorbene Lebensmittel, Vergiftungen, Allergien, Unverträglichkeiten von bestimmten Lebensmittel oder plötzliche Futterumstellungen.

 

Was tun bei Durchfall?

Das Wichtigste ist es, den Darm beruhigen lassen, durch Fasten von 12 bis 24 Stunden (bei Katzen niemals länger als 24 Stunden). Die Verdauung hat eine osmotische Wirkung und kann den Zustand verschlechtern, wenn man weiterhin füttert. Denk daran dass der Durchfall auch eine Form der Reinigung des Körpers sein kann.

Nach dem Fasten kannst du deinem Tier leicht verdauliche, weiche Kost geben. In den ersten beiden Tagen solltest du lieber gekochtes Essen als rohes oder stark verarbeitetes Zeug geben. Wir empfehlen, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu füttern, statt eine große Mahlzeit oder Futter zur freien Verfügung. Eine gute Option kann gekochtes Huhn mit Karotten oder Kürbis sein, solange dein Tier nicht allergisch auf diese Lebensmittel reagiert.

 

Die morsche Karottensuppe

Dieses traditionelle Rezept wurde von Dr. Ernst Moro in der Klinik Heidelberg (Deutschland) entwickelt und hat sich bei Durchfallerkrankungen als wirksam erwiesen.

Rezept: 1 kg Karotten in 1 Liter Wasser 1 Stunde lang kochen (zugedeckt). Püriere die Karotten, füge 5 g Salz hinzu und fülle solang mit Wasser auf, bis du wieder 1 Liter Suppe erhalten hast. Biete diese Suppe mehrmals täglich an. Wenn das Tier die Suppe nicht pur annimmt, kannst du sie mit etwas gekochtem Fleisch oder weißem Fisch mischen.

 

Andere natürliche Heilmittel

  • Heilerde: absorbiert Gifteund Gase aus dem Darm. Dosierung: 1 Teelöffel pro je 10 kg Körpergewicht gemischt mit Futter.
  • Püree aus Äpfeln: reich an Pektin, hilft dabei, das Wasser im Darm zu binden. Mehrmals am Tag anbieten, vorzugsweise gemischt mit ein bisschen Frischkäse.
  • Heidelbeeren: reich an Tanninen und Anthocyanen. Koche 3 Esslöffel getrocknete Heidelbeeren in 200 ml Wasser für 10 Minuten, weitere 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und mehrmals am Tag eine kleine Menge verfüttern.
  • Reiswasser: Das Kochwasser (nicht der Reis) beruhigt den Darm und lindert Krämpfe.

Flüssigkeitszufuhr und Hinweise

Pass auf, dass das Tier genug Wasser trinkt. Wenn es das nicht will, kannst du es mit ungesalzener Brühe anregen oder dem Wasser ein bisschen Sahne oder Joghurt dazugeben.

Manche Hunde und Katzen vertragen große Mengen an Innereien nicht gut, was zu Durchfall führen kann. In solchen Fällen ist es besser, die Innereien in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen.

 

Verstopfung

 

Es kommt häufiger bei Katzen vor, kann aber auch Hunde treffen. Gründe dafür sind Bewegungsmangel, Dehydrierung, Entzündungen der Analdrüsen, hohes Alter, hormonelle Probleme oder zu viele Knochen im Futter.

 

Ursachen

Hunde haben oft Verstopfung, weil sie was Unverdauliches oder zu viele fleischige Knochen gefressen haben. Wenn das Tier innerhalb von 48 Stunden keinen Stuhlgang hat, solltest du zum Tierarzt gehen, um zu sehen, was los ist, ob da vielleicht ein Fremdkörper drin ist, der ernsthafte Probleme verursachen kann. Wenn dein Tier also verstopft ist und Schmerzen hat, solltest du zum Tierarzt gehen.

Wenn man in der natürlichen Ernährung ab und zu fleischige Knochen oder Kauknochen gibt, kann das zu Verstopfung oder sehr trockenem Kot führen. Dann sollte man die Knochenmenge generell oder für ein paar Tage reduzieren. Wenn wir zweimal pro Woche fleischige Knochen füttern und unser Tier Probleme hat, sollten wir die Fütterung auf drei oder vier Mal pro Woche aufteilen. Wenn die Ernährung jeden Tag einen hohen Anteil an Knochen enthält, muss diese Menge reduziert und die Menge an Ballaststoffen erhöht werden.

Man sollte niemals reine Knochen ohne Fleisch füttern, da diese schwer verdaulich sind und zu schweren Darmproblemen führen können. Manche Tiere bekommen auch Verstopfung von Knochenmehl oder anderen Kalziumsupplimenten. In diesem Fall sollte man die Menge anpassen, mehr Ballaststoffe (faserreiches Gemüse wie Kürbis oder ähnliches) füttern oder das Produkt wechseln.

 

Nahrungsmitteln die helfen:

  • Ballaststoffe: Kürbis, Karotten, Chiasamen oder Flohsamenschalen.
  • Präbiotika und Probiotika: helfen die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Kokosöl oder Butter: Diese helfen, das Verdauungssystem zu befeuchten und den Stuhlgang zu normalisieren. Wir können dem Futter etwas Kokosöl oder Butter hinzufügen (ACHTUNG: in kleinen Mengen und nur, wenn das Tier daran gewöhnt ist, Fette zu sich zu nehmen).
  • Apfelessig, Kokosraspeln, gekochter Spargel.

Als Vorsorge ist es wichtig, immer einen Teil Ballaststoffe in der Ernährung von Katzen oder Hunden zu haben, zum Beispiel Gemüse, Obst oder Ballaststoffe wie Chiasamen oder Plantago ovata-Samen (Psylliumschalen).

 

Zusammenfassend:

Mehr Ballaststoffe: Iss mehr ballaststoffreiche Sachen wie Kürbis, Karotten, Chiasamen oder Plantago ovata (auch bekannt als Flohsamenschalen). Diese Lebensmittel helfen auf natürliche Weise, die Verdauung in Schwung zu bringen.

 

Präbiotika und Probiotika zuführen: Diese verbessern die Darmflora und fördern eine gesunde Verdauung .

Pass auf die Menge an Knochen auf: Wenn dein Hund oder deine Katze fleischige Knochen frisst und Verstopfung hat, gib ihnen weniger davon oder verteile die Menge auf mehrere Mahlzeiten, damit der Kot nicht zu hart wird.

 

Blähungen

 

Manchmal sind Blähungen ganz normal, aber wenn sie jeden Tag auftreten und echt übel riechen, solltest du nach der Ursache suchen. Denn Blähungen sind nicht nur wegen des Geruchs anstrengend, sondern können bei unseren Tieren auch Schmerzen und körperliches Unwohlsein verursachen.

Hunde und Katzen haben oft Blähungen aus denselben Gründen wie wir Menschen: Bestimmte Lebensmittel fangen an zu gären, wenn sie mit den Darmbakterien in Kontakt kommen. Diese Lebensmittel solltest du in ihrer Ernährung vermeiden. Zu den problematischsten gehören Erbsen, Bohnen und Kohl.

Blähungen können auch ein Zeichen dafür sein, dass die Ernährung nicht gut vertragen wird oder dass es ein bestimmtes Lebensmittel gibt, das das Tier nicht verträgt. In diesen Fällen ist es am besten, Milchprodukte und Getreide komplett wegzulassen und eine andere Fleischquelle auszuprobieren. Wenn das Tier mit Trockenfutter gefüttert wird, kann man die Marke oder die Art des Proteins wechseln. Das sind kleine Tests, mit denen wir sehen können, ob bestimmte Änderungen zu weniger Blähungen führen.

In der natürlichen Ernährung gibt’s auch Fleischteile, die schwerer zu verdauen sind, wie zum Beispiel Sehnen oder Fleisch mit viel Bindegewebe, was die Bildung von Darmgasen erhöhen kann.

Es kann helfen, mehr Gemüse zu füttern, vor allem grünes Blattgemüse wie Salat, Spinat oder gekochten Mangold. Außerdem gibt es Kräuter, die bei Blähungen helfen können, wie Anis, Minze, Fenchel- oder Selleriesamen. Auch Kamille, Melisse oder Rosmarin (letzteres sollte man bei Katzen nicht verwenden) können helfen. Diese Kräuter kann man frisch oder getrocknet unter das Futter mischen.

Im Allgemeinen ist das häufige Auftreten von Blähungen und die damit verbundenen Beschwerden sowohl für das Tier als auch für seine Umgebung (und natürlich auch für den Menschen) ein klares Zeichen dafür, dass die Ernährung genauer unter die Lupe genommen werden sollte. Denn auch wenn sie manchmal normal sind, sind übermäßige Blähungen kein normales Phänomen.

Erbrechen

 

Es gibt verschiedene Arten von Erbrechen. Hunde zum Beispiel „erbrechen“ manchmal direkt nach dem Fressen. Das ist ganz normal und kein Grund zur Sorge. Eigentlich ist es kein Erbrechen, sondern Hervorwürgen. Wenn ein Hund zu schnell frisst oder ein großes Stück Futter schluckt, schluckt er dabei viel Luft, die ihm Unbehagen bereitet, sodass er das Futter wieder hervorwürgt und es direkt erneut frisst. Wir können ihn ohne Bedenken fressen lassen, denn das ist ganz natürlich. Für uns mag das vielleicht etwas eklig sein, aber für ihn ist es ein normaler Vorgang.

Auch säugende Hündinnen würgen nach dem Fressen, um ihre Welpen zu füttern. Das ist die natürliche Art, ihre Babys zu ernähren. Manchmal kann das auch bei anderen Hunden passieren, die mit einem Welpen zusammen sind und ihr Futter erbrechen. Auch das ist kein Grund zur Sorge. Aber es gibt auch Erbrechen, das uns Sorgen machen sollte:

 

Erbrechen von Galle

Manchmal haben wir gesehen, dass Hunde Galle erbrechen. Dieses ERbrechen, vor allem wenn es auf nüchternen Magen oder morgens passiert, hängt direkt mit der Physiologie ihres Magens zusammen. Im Gegensatz zum Menschen ist der Magen eines Hundes extrem dehnbar und evolutionär darauf ausgelegt, große Mengen an Nahrung in unregelmäßigen Abständen aufzunehmen. Das liegt daran, dass Caniden in freier Wildbahn nicht mehrmals am Tag fraßen, sondern nur dann, wenn sie auf der Jagd waren, was lange Fastenzeiten bedeuten konnte.

Heutzutage bekommen viele Hunde 3 oder 4 Mal am Tag Futter und dazu noch Leckerlis, Snacks oder Kausachen imm Laufe des Tages. Das regt den Verdauungstrakt ziemlich oft an (bis zu 7 oder 8 Mal am Tag), was dazu führt, dass der Magen jedes Mal, wenn er was aufnimmt, Magensäure produziert, egal wie viel es ist (er misst die Nahrung nicht).

Das Problem tritt dann nachts auf, wenn der Hund eine längere Fastenperiode hat. Obwohl er nichts frisst, produziert der Magen wegen der ständigen Stimulation während des Tages und der Gewöhnung (wie im Pavlov-Experiment) immer noch Magensäure.

Da es kein Essen gibt, das diese Säure neutralisiert, sammelt sie sich an und kann zu Reizungen der Magenschleimhaut führen. Das führt zu Symptomen wie Schmerzen, Sodbrennen, Magengeräuschen, übermäßigem Lecken oder Erbrechen von Galle.

Viele Hunde erbrechen auch Galle, wenn sie ihr Futter nicht zur gewohnten Zeit kriegen. Das passiert, weil der Körper gelernt hat, zu diesen Zeiten Säure zu produzieren, aber wenn wir das Futter dann nicht geben, hat die Säure keine Aufgabe und kann Unwohlsein verursachen, das das Tier durch Gras- oder Erde fressen zu lindern versucht.

 

Wie kann man das verhindern?

Um dieses Erbrechen von Galle zu vermeiden, solltest du die Fütterungsgewohnheiten deines Hundes überdenken. Anstatt ihm den ganzen Tag über viele kleine Snacks zu geben, solltest du lieber die „Minimahlzeiten” reduzieren und das Futter auf ein oder zwei Mahlzeiten pro Tag verteilen. Gib ihm nicht zu viele Leckerlis, sondern nur ein Kauartikel pro Tag, sodass er nicht mehr als drei Mahlzeiten pro Tag bekommt.

Eine Strategie wirksam kann sein auch eine kleine Portion Essen vor dem Schlafengehen anbieten, was dazu beiträgt dass der Magen lange ller bleibt.

Es kann auch hilfreich sein, super strenge Routinen zu vermeiden, die den Hund dazu bringen, zu bestimmten Zeiten Magensäure zu produzieren. Was heißt das? Ändere einfach täglich die Uhrzeit und die Menge, zum Beispiel, anstatt jeden Tag um 8 Uhr morgens zu füttern, füttere an einem Tag um 7 Uhr, an einem anderen um 8:30 Uhr. Diese kleinen Änderungen helfen, dass sich der Hund nicht an einen festen Zeitplan gewöhnt. Dabei ist immer zu beachten, dass wir von gesunden Tieren sprechen.

Schließlich kann natürliches Futter (gekocht oder roh), die auf die Verdauungsphysiologie des Hundes abgestimmt ist, dazu beitragen, seine Magenfunktion besser zu regulieren und solche Probleme zu reduzieren.

Bei Katzen ist das anders, weil sie mehrmals am Tag kleine Mengen fressen. Aber wenn Katzen ihr Futter nach dem Fressen wieder erbrechen, ist das meistens ein Zeichen dafür, dass sie das Futter nicht so gut vertragen.

 

Erbrechen, das tierärztliche Hilfe erfordert:

  • Mit Blutbeimengungen.
  • Wenn Symptome wie Zittern, Fieber oder Abgeschlagenheit auftreten.
  • Wenn der Verdacht auf die Einnahme von Giftstoffen, Infektionen oder Fremdkörpern besteht.

„Übersäuerung“

 

Wie wir schon gesehen haben, ist die Verdauung unserer Hunde anders als unsere. Wenn wir ihnen zu viel Futter geben oder zu strenge Routinen haben, können wir ihnen Sodbrennen, auch bekannt als Licky Fits, verursachen. Diese Episoden zeigen sich durch übermäßiges Lecken: an den Pfoten, der Schnauze, dem Boden, und sie versuchen sogar, sich zu beruhigen, indem sie Gras, Textilien, Papier, Erde und so weiter fressen. Ein weiteres häufiges Anzeichen für Sodbrennen ist eine Art „Husten”, der durch den Aufstieg von Magensäften verursacht wird, die den Rachen reizen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass sie einen Überschuss an Säure haben, sondern dass sich diese Säure im oberen Teil des Magens befindet und leicht aufsteigt.

 

Ursachen:

  • Futter oder bestimmte NAhrungsmittel die schlecht vertragen werden
  • Bei Tieren im fortgeschrittenen Alter, nimmt die Produktion der Magensäure ab
  • Fermentierung von rohen Lebensmitteln und damit wird es schlechter verdaut.

Meistens steckt hinter dieser Übersäuerung eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Das heißt, irgendwas in der Ernährung – oder die Ernährung selbst – kommt bei ihnen nicht gut an. Bei älteren Tieren kann es zum Beispiel zu einem Mangel an Magensäften kommen, wodurch rohes Futter zu lange im Magen bleibt, gärt und Beschwerden verursacht. In anderen Fällen verträgt der Hund oder die Katze vielleicht ein bestimmtes Protein, ein Ergänzungsfuttermittel oder ein Gemüse nicht. Und nicht immer ist eine bestimmte Fleischsorte der Grund dafür; oft kann die Reaktion auch durch andere, weniger offensichtliche Bestandteile der Ernährung ausgelöst werden.

 

Lösung:

  • Zutaten der Ernährung überprüfen.
  • Änderungen von Fleischsorten oder das Entfernen Nahrungsergänzungsmittel.
  • Gelegentliche Verwendung von Heilerde, 1 Teelöffel pro 10 kg Körpergewicht, unter das Futter gemischt. Nicht langfristig ohne Beratung verwenden.

 

Analdrüsen

 

Wenn dein Hund oder deine Katze Probleme hat, ihre Analdrüsen zu entleeren, kann das verschiedene Gründe haben. Einer davon ist, dass der Kot zu weich ist und nicht die richtige Konsistenz hat, damit sich die Drüsen auf natürliche Weise entleeren können. Das Gleiche passiert, wenn der Kot zu klein und zu trocken ist. In diesen Fällen ist es ratsam, den Ballaststoffgehalt in der Ernährung zu erhöhen. Das kann durch die Zugabe von Flohsamenschalen (Plantago ovata) oder durch die Verwendung von ballaststoffreichem Gemüse wie Spinat, gekochtem Spargel, Kürbis oder Präbiotika wie Inulin erreicht werden.

Eine andere mögliche Ursache kann anatomisch sein, und in diesem Fall kann nur ein Tierarzt helfen. Es ist wichtig zu wissen, dass die Analdrüsen nicht einfach so oder „nur so“ ausgeleert werden sollten, weil sie sonst ihre natürliche Fähigkeit zum Entleeren verlieren können. Wenn es nötig ist, sollte das immer von jemandem gemacht werden, der sich damit auskennt.

 

Appetitlosigkeit

 

Appetitlosigkeit kann viele Ursachen haben. Zuerst sollte man klären, ob ein gesundheitliches Problem dahintersteckt: Es kann Zahnbeschwerden, Wunden im Mund oder Magen-Darm-Erkrankungen geben.

Meistens ist der Hauptgrund aber einfach, dass sie keinen Hunger haben, weil sie zu viel zu fressen kriegen. Wir geben ihnen drei Mahlzeiten am Tag, dazu noch Leckerlis und Kausnacks, und am Ende ist der Hund oder die Katze einfach vollgefressen. In solchen Fällen ist es am besten, sowohl die Anzahl der Mahlzeiten als auch die Menge zu reduzieren. Normalerweise fängt das Tier nach ein paar Tagen wieder an, regelmäßig zu fressen.

Es gibt noch einen anderen Grund, den wir oft nicht sehen wollen, der aber da ist: Manche Tiere lernen, uns zu „erziehen“. Sie haben gemerkt, dass sie Aufmerksamkeit oder was Leckeres bekommen, wenn sie nicht fressen. Ich erkläre das immer mit dem Beispiel von Kindern: Wenn ein Kind weiß, dass es Schokolade bekommt, wenn es sein Gemüse nicht isst, hört es schnell auf, Gemüse zu essen.

In diesem Zusammenhang sollte man bedenken, dass Katzen echte Profis darin sind, uns zu erziehen. Deshalb müssen wir bei ihnen viel mehr Geduld haben, wenn wir ihre Ernährung umstellen. Bei Hunden ist das etwas einfacher, da wir sie länger ohne Futter lassen können, ohne dass das ein Risiko darstellt.

Andererseits kann es sein, dass sie ein Lebensmittel einfach nicht mögen oder dass es ihnen nicht gut bekommt, und das ist der Grund für ihren Appetitmangel. In diesem Fall sollten wir sie nicht zwingen, etwas zu essen, was sie ablehnen, da dies zu einer dauerhaften Ablehnung führen kann.

Wenn dein Hund oder deine Katze über einen längeren Zeitraum nichts fressen will, solltest du unbedingt zum Tierarzt gehen, um ernsthafte medizinische Ursachen auszuschließen und eine Lösung zu finden. Bei Katzen kann längeres Fasten gefährlich werden, deshalb solltest du das nicht einfach ignorieren.

 

Schlussfolgerung

Die Verdauungsgesundheit unserer Tiere ist eng verbunden mit ihrer Ernährung, Lebensstil und Umgang mit Stress. Beobachte die Symptome, erkenne die häufigen Ursachen und natürliche Lösungen können einen großen Unterschied machen. Immer wenn es Zweifel oder anhaltende Symptome gibt, ist es am besten, sich an eine/n Ernährungsberater/in zu wenden. Dein Hund oder Ihre Katze wird dankbar sein und es mit Lebensfreude, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden zeigen! Wenn Du irgendwelche Fragen haben oder die Ernährung deines Hundes oder Katzen überprüfen möchtest, kontaktiere uns.

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